„Ich bin ein Kämpfertyp“

Aufgeben gibt’s für ihn nicht. „Jeder kann mal hinfallen. Wichtig ist, immer wieder aufzustehen und weiterzukämpfen“, sagt unser Rotisseur Christian. Ein Rotisseur ist in der Küche der so genannte Bratenkoch, der sich vom Braten bis zur Soße um alles Fleischliche kümmert. Die absolute Traumposition von Christian, der, wegen seines Nachnamens Balzer, von allen nur Balzi genannt wird.

Fakten:

✹ 28 Jahre alt
✹ Waschechtes Inselkind
✹ Rotisseur in der Küche vom DAS AHLBECK HOTEL & SPA
✹ Liebt den FC Liverpool. Auch schon vor Jürgen Klopp.

Typisch:

✹ Unser DAS AHLBECK-Sonnenschein erzählt gern und viel und kommt dabei ebenso gern vom Hölzchen aufs Stöckchen

 

Wie bist Du in DAS AHLBECK HOTEL & SPA gekommen?
Christian: Ich koche seit ich 14 war und hab immer gesagt: Entweder werde ich Fußballer oder Koch. Das waren meine beiden Traumberufe. Koch ist es dann geworden. Ich habe im Travel Charme in Heringsdorf gelernt und bin dann für kurze Zeit nach Hamburg in das Alsterkrug Hotel gegangen. In andere Küchen hinein zu schnuppern, hat mich gereizt. Aber genauso unbedingt wollte ich auch wieder zurück auf die Insel. Seit 2012 bin ich im DAS AHLBECK HOTEL & SPA, hab mich hier richtig reingekniet und bis auf meine Traumposition „Rotisseur“ hochgearbeitet.

 

Was gefällt Dir an Deiner Arbeit besonders?
Christian: Dass wir nicht bloß eine Erwärmküche haben, sondern à la minute und mit frischen Zutaten, ohne Zusatzstoffe, kochen und ich jeden Tag Neues lerne. Dass wir durch die offene Showküche direkt mit den Gästen zu tun haben, Feedback bekommen und auch mal einen Plausch halten können, wenn es die Zeit zulässt. Der Zusammenhalt ist toll. Auch weil die beiden Küchenchefs Daniel und Danilo die Leistungen anerkennen und mich unterstützen. Zum Beispiel dabei, dass ich jetzt den Ausbildereignungsschein machen konnte.

 

Hast Du besonders schöne Erlebnisse, die Dich immer wieder motivieren?
Christian: Die Beförderung zum Chef de Partie war für mich ein besonderes Erlebnis. Genauso wie das Erreichen der Ausbildereignung dieses Jahr im Mai.

 

Was machst Du als erstes, wenn Du zur Arbeit kommst?
Christian: Ich richte meinen Posten ein und verschaffe mir einen Überblick über die Reservierungen und die Besonderheiten der Gäste wie Allergien oder Sonderwünsche. Manchmal besprechen wir auch neue Menüs. Da dürfen wir unsere Ideen einbringen, uns ausprobieren. Wenn dann das eigene Gericht auf der Karte steht und von den Gästen gelobt wird, ist das eine tolle Motivation.

 

Was ist für Dich bei der Arbeit wichtig?
Christian: Die Atmosphäre und das Wohlfühlen im Team sind mindestens genauso wichtig wie das Geld. Wenn die Chemie nicht stimmt, kann der Lohn noch so hoch sein, ich würde nicht bleiben. Hier im Team stimmt die Chemie (lacht).

 

Hast Du ein Vorbild?
Christian: Bei uns im Hotel unseren Souschef Lucas Werner. Ich nenne ihn gern den Alfons Schubeck vom DAS AHLBECK. Er kocht höchste Qualität und hat ein unglaubliches Wissen, das er gern weitergibt. Das bringt mir unglaublich viel. Und ein zweites Vorbild ist für mich Steven Gerrard vom FC Liverpool, meinem Lieblingsverein. Er ist ein echter Kämpfertyp, der nie aufgibt. Genauso wie ich.

 

Hast Du ein Lieblingsessen?
Christian: Königsberger Klopse. Das ist in unserer Familie ein Gericht, das über Generationen weitergegeben wurde. Aber bei meiner Oma schmeckt es noch am allerbesten. Und ich liebe Spaghetti Bolognese. Ich mag einfache Gerichte, entwickle sie gern weiter.

 

Wohin gehst Du auf der Insel gern?
Christian: In die Coco-Lounge in Heringsdorf. Zum Entspannen mit Freunden. Sie machen tolle Cocktails, auch tolle Eigenkreationen.

 

Wo fährst Du gern im Urlaub hin?
Christian: Letztes Jahr war ich in England. In Liverpool. Ich war zum ersten Mal dort im Stadion. Ein unglaubliches Erlebnis. Da würde ich gern nochmal hinfahren. Und ich habe eine Tante in Frankreich, in der Nähe von Straßburg. Dort fahre ich auch gern hin. Die Menschen sind dort sehr aufgeschlossen und lieben das Leben und das Essen. Leben und Essen gehört dort zusammen.

 

Was ist Dein größter Traum?
Christian: Ich habe einige. Ich möchte zum Beispiel mal für eine Saison nach Österreich oder in die Schweiz, mich weiterbilden, Neues kennen lernen. Stillstand ist schrecklich für mich. Ich bin kreativ und möchte mich immer weiterentwickeln. Und ich möchte gern einmal nach Paris zu den French Open, das Flair dort auf dem Sandplatz genießen.

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